Anekdote

„Tatort Technik“: Anekdoten aus meinem Privatleben als Technik- und Computerfreak

Unverhofft fängt es an, plötzlich, bei einem gemütlichen geselligen Event, mit Essen und Trinken, oder auf einer Party, bei einem netten Dialog und auf jeden Fall mit ein paar Leuten, die man noch nicht kennt. Die einem dann aber schnell kennen lernen, wollen. Denn sie bekommen mit, dass ich mich ein wenig mit Computern, und so, auskenne. Wie konnte das passieren. Anfängerfehler. Von mir. Dem Profi. Mist. Eitelkeit ist auch meine Lieblingssünde. Nun ja. Sind die Leute mir sympathisch, dann lass ich mich ja gerne kennen lernen. Vorzugsweise natürlich von netten ansehnlichen Damen, die mich sonst keines Blicks würdigen würden, denn George Clooney ist weder mein erster noch mein zweiter Vorname. Auch nicht mein Mittel- oder Nachname übrigens. So gebe ich mich also je nach Nettigkeitsfaktor und Aussehen schnell oder sehr schnell geschlagen und gebe bereitwillig Auskunft. Also ich stelle konkrete Fragen zu dem vermeintlichen Problem und sitze dann schon mitten im Scherbenhaufen, denn Antworten bekomme ich nicht. Wie auch. Schließlich fällt die letzte Bastion: „Ich hab’ da so ein Kästchen …”. Gemeint ist meistens ein DSL Modem oder ein Router oder ein USB-Hub oder manchmal leider auch einfach nur eine Fernbedienung. Herausfinden kann ich dies aber erst bei einem Hausbesuch. Abends nach der Arbeit, irgendwie nach Feierabend. Und der kommt auch nicht einfach vorbei und sagt „nimm mich“. Nein, 40 Stunden die Woche gelingt nicht immer. Klar, ich arbeite natürlich auch mit Computern. Und da ist man meistens „gleich fertig“. Was schon mal noch ein bis zwei Stunden bedeuten kann. Computer kann man nur lieben und hassen oder nur hassen. Nur lieben geht glaube ich nicht. Allerdings kann man die einfachen Dinge doch recht leicht hinbekommen. ALLEINE! Ohne meine Hilfe. Man muss nur ein paar Grundkenntnisse haben. Diese gibt es im Internet wie Sand am Meer zum Nachlesen. Aber das richtige Sandkorn zu finden, die Erklärung für genau das Problem das man hat und zu wissen welches Problem das eigentlich ist, ist sehr schwer. Ohne ein paar einfache Grundbegriffe zu kennen und diese auch noch zu verstehen, geht es nicht weiter. Eigentlich gar nicht erst los. Wer sucht, der findet. Allerdings entweder die Lösung für das Detailproblem 4711a hinten links oder eine absolut einwandfrei vollständige und korrekte Gesamtlösung, die sich einfach jedem Verstehen-werden entzieht. So. Und da komm´dann deshalb ich ins Spiel. Der, der die Lösungen kennt. Alle!

Ach, fast hätte ich es vergessen: Natürlich stecken heute Computer, und damit die Probleme, auch in allen möglichen anderen Geräten, die es entweder früher gar nicht gab, oder so einfach zu benutzen waren, dass kein Nerd—Vorort nötig war. Deshalb sind die Grenzen für meinen „Hobbyeinsatzbereich“ auch nicht ganz so eng gesteckt. Letztlich landen alle Fragen rund um Elektronik, digitale Kameras, Heimvernetzung, Beamer, Fernseher, LCD, LED, SPD – nein halt, die nicht – Stereo, Hi-Fi, Surround-Anlagen, Verstärker, Lautsprecherboxen, Musikdownloads usw. usw. usw. bei mir. Und damit auch hier. Ach herrlich, ich freu’ mich schon, die entlarvenden Schmankerl loszuwerden. Sorry Freunde. Aber immerhin: „Nicht am Telefon“ und „Keine Namen“. Zumindest nicht die Richtigen.

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