Energie

Wie ist die Ökobilanz bei Sonnen- und Windenergie?

Sonnen- und Windenergie wird heutzutage im Wesentlichen durch zwei Arten von Anlagen zur Stromerzeugung genutzt:: Windkraftanlagen und Fotovoltaikanlagen. Weiterhin gibt es noch Solarthermieanlagen. Letztere wandeln die Sonnenenergie allerdings nicht in Strom, sondern direkt in Wärme um. Bei allen Anlagearten betrachtet man bei der Frage nach der Ökobilanz die energetische Amortisationszeit und die CO2-Bilanz. Ersteres ist die Zeitspanne, die eine Anlage betrieben werden muss damit mehr Energie erzeugt wird als zur Herstellung und dem Betrieb notwendig ist. Bei der CO2-Bilanz vergleicht man die CO2 Menge, die bei der Herstellung erzeugt wurde, mit der Menge, die durch den Betrieb der Anlage eingespart wird. Dabei werden die Daten über den typischen Energiemix und den damit verbundenen CO2-Emissionen zugrunde gelegt.
Bei der Herstellung von Windkraftanlagen und Solarthermieanlagen wird verhältnismäßig wenig Energie benötigt. Diese Anlagen amortisieren sich deshalb sowohl energetisch als auch nach der CO2-Bilanz nach spätestens 2 Jahren. Fotovoltaikanlagen verwenden Solarzellen, die aus Silizium hergestellt werden. Dieser Prozess ist sehr energieintensiv. Trotzdem erreichen auch diese Anlagen nach max. 7 Jahren eine ausgeglichene Energie- und CO2-Bilanz.

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