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Warum ich einen Blog schreibe

Natürlich ist es ein wichtiger Teil eines „Personal Branding“, als Coach eine eigene Webseite zu haben. Sicherlich hilft es ein wenig Aufmerksamkeit zu bekommen, die sonst nicht ganz so groß wäre. Damit dies gelingt, dürfen aber natürlich auch ein Auftritt bei XING und LinkedIn nicht fehlen. Je nach Markt, in dem man gebucht werden möchte, auch noch Instagram und Facebook. Je nach geographischer Region, in der der potentielle Auftraggeber lebt, eventuell auch Medium und Twitter. Die Liste ist lang.

Doch darum geht es hier nicht. Darum schreibe ich keinen Blog! Vielmehr würde ich ohnehin darüber schreiben, was mich bewegt, was mich inspiriert, was mich beeindruckt. Ich sammele meine Gedanken und sortiere sie. Es entsteht durch das Schreiben in meinem Gehirn eine sprichwörtliche Mind-Map, in der ich verschiedene Ideen miteinander verbinde. Wie Puzzle-Steine ein Bild formen, so wird aus losen ungeordneten Bruchstücken durch das Schreiben daraus eine geordnete Struktur, die ich mir viel leichter merken kann. Meistens finde ich dabei auch sehr prägnante Formulierungen, welche die für mich wichtigsten Punkte eines Themengebietes mit wenigen Sätzen beschreiben. Im Gespräch mit Kollegen bemerke ich oft, dass ich ihnen als konkreten Rat auf ihre Fragen, mit Formulierungen antworte, die ich mir bereits im Vorfeld für meine persönlichen Notizen zurechtgelegt habe. Sie staunen dann stets wie schnell ich ohne zu stammeln oder lange nach Worten suchen zu müssen, eine, wie sie es nennen, „druckreife“ Antwort abliefere. Ich staune dann übrigens meist auch still und leise über mich und realisiere immer wieder, dass eben mein Aufschreiben meiner Gedanken, der Grund dafür ist. Schreiben sortiert meine Gedanken und Erinnerungen!

Wenn ich schließlich der Meinung bin, dass ich etwas besonders hilfreiches, geistreiches oder witziges geschrieben habe, dann landet es eben auch noch in meinem Blog, weil es mir Spaß macht Ideen mitzuteilen und Feedback dafür zu bekommen.

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